Аρχеλαος, Μακεδоν τὸ γеνος - Diodor bezeichnete Archelaos als "Makedonier nach Rasse"

Diodorus Siculus bezeichnete den Makedonier Archelaos als "Makedonier nach Rasse", nach heutiger Definition würde man sagen "ethnischer Makedonier" oder "makedonischer Abstammung"!

Dieses historische Zeugnis ist von großer Bedeutung, da immer wieder versucht wird der makedonischen Nation in der Antike eine Eigenständigkeit abzusprechen und der griechischen Nation der Antike zuzurechnen.
Es kann kein Missverständnis geben, Makedonier waren in der Antike keine Griechen und eine eigenständige makedonische Nation.

Über den Autor, der im deutschsprachigen Raum Diodor genannt wird:
Diodor(os) (altgr.: Διόδωρος; latinisiert Diodorus [Siculus]) war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber, der im 1. Jahrhundert v. Chr. lebte. Über sein Leben ist fast nichts bekannt. Er stammte aus Agyrion auf Sizilien und hat sich längere Zeit in Rom sowie in Ägypten (in der Zeit der 180. Olympiade, also im Zeitraum 60/59 bis 57/56 v. Chr.) aufgehalten. Quelle Wikipedia

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Die Verletzungen von Alexander III von Makedonien

Viel zu oft wird in den Erzählungen über den wohl größten König von Makedonien vergessen zu erwähnen, dass er seine Truppen in erster Reihe in die Schlacht führte. Er liebte nahezu die Gefahr und hatte eher furcht davor einen "un-heldenhaften" Tod zu erleiden - sprich nicht im Kampfe zu erliegen so wie es schlussendlich dann geschah. Seine Kühnheit und seine unzähligen Schlachten gingen nicht spurlos an Alexanders Körper vorbei.

Erwähnenswert mag sein, dass Alexander nur ein mal durch eine Nahkampfwaffe verletzt wurde (Schlacht bei Issos) sonst nur durch Geschosse aus der Entfernung. Ersteres kann dadurch begründet werden das Alexander ein guter Kämpfer war, als auch das in seiner Nähe sich erfahrene und treue Kämpfer befanden die den König schützten. Die Häufigkeit der erlittenen Verletzungen durch Geschosse die aus der Entfernung abgefeuert wurden lässt sich dadurch begründen, dass Alexander eine auffällige Rüstung, einen besonderen Schild und einen besonderen Helm mit sichtbaren Schmuck trug die geradezu als Zielscheibe prädestiniert gewesen sind.  

Hier eine Auflistung der bekannten und dokumentierten Verletzungen des Makedonenkönig.

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Die ersten überlieferten Fliegenfischer sind Makedonier

Fliegenfischen ist eine beliebte Art des Fischens mit der Angel die auch als Königsdisziplin in der Fischerei angesehen wird.

 
Die erste schriftliche Überlieferung über diese spezielle Art des Angelns -in der ein Fliegen- oder Insektenimitat als Köder verwendet wird- finden wir vor über zweitausend Jahren von dem römischem Schriftsteller Claudius Aelianus.
Er beschrieb wie Fische in Makedonien mit Haselnussruten, Pferdehaarleinen und künstlichen Fliegen gefangen wurden. Das ist somit der erste schriftliche Nachweis der Fliegenfischerei überhaupt.

Alexander I von Makedonien und seine real-mythologische Herkunft

Alexander I aus Argos im Orestikon von Makedonien

 

Alexander I von Makedonien war König von Makedonien von 498 vor Christus bis 454 v.Chr. Er war der Sohn von Amynta I von Makedonien. Erster makedonischer König mit einer Teilnahme an den olympischen Spielen.

Griechenland vor der persischen Invasion - Makedonien zwischen den Fronten
Zu seiner Regierungszeit war Makedonien mitten zwischen der griechischen und persischen Front in einer schwierigen Lage. Mann kann heute getrost behaupten das Alexander I "wohl alles richtig gemacht hat". Er hat aus seiner Sicht sehend für das Wohl des makedonischen Reiches gehandelt. Er unterhielt diplomatische Beziehungen sowohl zu den Griechen als auch den Persern und nutzte ihren Disput zur Sicherung des eigenen Reiches. Im richtigen Moment wandte er sich gegen die Perser, und somit auf der Seite der Griechen. Von den Griechen erhielt er (unter anderem) hierfür den Beinamen "Philhellene", "Griechenfreund".

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Was passiert in Sveti Nikole? Das antike Bylazora - der makedonische Geoglyph - das Grab Alexanders des Großen

Vor fast vier Wochen sorgte Domagoj Nikolić im kroatischem Fernsehen für Aufsehen. In der fünfzig Minütigen Sendung "Na rubu znanosti" sprach er über Alexander den Großen Makedonier und "erschütterte" einige bislang angenommene Thesen, Anschauungen und Interpretationen in der Geschichte Makedoniens. 
 
Alexander der Große und die Griechen
"Alexander der Große war Makedonier und kein Grieche, mit den Griechen verständigte er sich mit Dolmetscher" war nur eine seiner zahlreichen Erkenntnisse. "Sie wissen ja, er wird als Grieche dargestellt - aber für mich ist er auf keinem Fall Grieche. Er ist slawischer Abstammung, kein Grieche. Mit den Griechen in seiner Armee verständigte er sich über Dolmetscher, von 37.000 Mann waren nur etwa 7.000 Griechen. Die restlichen waren Makedonier, Thraker, Illyrer und andere." wird Nikolić deutlicher. 
Gerade die Aussage das Alexander "slawischer Abstammung" gewesen sein soll sorgt für einen Aufschrei bei bestimmte Parteien. Diese Erkenntnis belegt der Kroate mit der "Empfehlung für die Slawen in Alexanders Armee" die im Mittelalter von Mauro Orbini veröffentlicht wurde, somit sieht Domagoj Nikolić eine Existenz der Slawen schon in der Antike - und nicht wie die propagierte Ankunft und Landnahme der Slawen in den Gebieten Makedoniens im 6. Jahrhundert.